Meine Arbeitsweise
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Erfahrungen und seine ganz persönlichen Herausforderungen mit.
Deshalb gibt es für mich keine Methode , die für alle gleichermaßen passt.
Ich arbeite integrativ. Das bedeutet, dass ich unterschiedliche wissenschaftlich fundierte Methoden miteinander verbinde und individuell auf die Frau abstimme, die vor mir sitzt. Denn nicht jede Methode passt zu jedem Mensch, aber für jeden Menschen gibt es einen passenden Weg.
Verstehen ist wichtig - Veränderung ebenso
Viele Frauen wissen bereits sehr genau, warum sie sich so fühlen, wie sie sich fühlen. Sie haben viel über sich nachgedacht, Bücher gelesen oder Gespräche geführt. Dieses Verständnis kann entlasten.
Doch manchmal reicht es allein nicht aus, um eigefahrene Denk-, Gefühls- oder Verhaltensmuster nachhaltig zu verändern.
Deshalb arbeit ich nicht nur im Gespräch, sondern unterstütze Dich auch dabei, neue Erfahrungen zu machen und neue Wege zu entwickeln.
Denn unser Gehirn lernt nicht nur durch Verstehen, sondern vor allem durch Erleben.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass viele Menschen nach einer oder mehreren Gesprächstherapien auf der Suche nach etwas ganz Bestimmten sind: Einer praktischen Hilfe zur Selbsthilfe.
Oft erzählen mir Klientinnen, dass sie ihre Ängste gut kennen und genau wissen, woher sie kommen. Sie haben viele psychologische Konzepte und Modelle gelernt und das Gefühl, ihre Probleme nun endlich verstanden zu haben. Doch diese Erleichterung hält meist nicht lange an - die Ängste, der alte Schmerz und die Verletzungen kehren zurück. Viele sind dann überrascht: "Aber ich dachte, ich hätte das doch schon bearbeitet!"
Das ist ein Punkt, den ich häufig erlebe: Gespräche allein bringen meist nur vorrübergehende Entlastung.
Natürlich tut es gut, verstanden zu werden und die eigene Situation einordnen zu können. Wissen kann definitiv erleichtern und ist ein wichtiger Teil des Ganzen - aber es reicht meistens nicht aus, um eingefahrene Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster dauerhaft zu verändern.
Daher frage ich neue Klientinnen die bereits Psychotherapie gemacht haben, immer sehr konkret:
- "Was genau hat Ihnen in der Therapie geholfen?" Die Antwort lautet oft: "Ich weiß jetzt woher meine Angst kommt."
- "Und hat dieses Wissen etwas an der Angst selbst verändert?" Daraufhin höre ich häufig "Während der Gespräche ging es mir besser. Ich war erleichtert."
- "Und wie geht es Ihnen jetzt mit Ihrer Angst?" "Sie ist wieder da", antworten viele ehrlich.
Genau hier liegt der Knackpunkt. Auch die moderne Hirnforschung bestätigt: Wirkliche Veränderung entsteht erst, wenn wir das Gehirn anders nutzen - und das bedeutet, etwas Neues zu tun. Nicht nur darüber zu sprechen, sondern es aktiv zu erleben, zu üben und zu trainieren. Das ist ungewohnt und manchmal anstrengend - aber es ist machbar und letztlich der Weg, der zu echter Veränderung führt.

Methoden, mit denen ich arbeite
Je nach Anliegen und persönlicher Situation fließen unterschiedliche Ansätze in die Therapie ein.
Dazu gehören unter anderem:
- Gesprächstherapie
- Elemente der praktischen und integrativen kognitiven Verhaltenstherapie (piKVT)
- Ressourcenorientierte Methoden
- Achtsamkeits- und Körperwahrnehmungsübungen
- Arbeit mit inneren Anteilen
- Übungen zur Veränderung belastender Denk- und Verhaltensmuster
- Individuelle Übungen für den Alltag
Welche Methoden wir einsetzen, entscheiden wir gemeinsam. Immer mit dem Ziel, dass sie zu Ihnen und Ihrer Situation passen.
Mir ist wichtig
Ich möchte Dich nicht in ein therapeutisches Konzept "einpassen".
Ich möchte verstehen, was Du brauchst. Deshalb ist jede Begleitung so individuell wie der Mensch, der mit gegenübersitzt.
Mein Ziel ist es, dass Du nicht nur verstehst, warum es Dir gerade so geht, sondern wieder Vertrauen in Dich selbst entwickelst und Deinen eigenen Weg mit mehr innerer Ruhe, Klarheit und Selbstvertrauen gehen kannst.
